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Tasmanischer Baumfarn (Dicksonia antarctica)
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Tasmanischer Baumfarn

Tasmanischer Baumfarn zählt zur Pflanzen-Familie der Baumfarne (Dicksoniaceae)

Botanischer Name für Tasmanischer Baumfarn » Dicksonia antarctica

Tasmanischer Baumfarn

Seit mir im Mai 2005 erstmals ein Tasmanischer Baumfarn begegnet ist, bin ich völlig begeistert von diesen Gewächsen!

Das Exemplar auf dem Foto habe ich an einem völlig verregneten Tag im Seleger Moor in der Schweiz entdeckt.



Wo Tasmanischer Baumfarn wächst und gedeiht (Standort und Verbreitung):
Tasmanischer Baumfarn stammt ursprünglich - wie der Name bereits vermuten lässt - aus Tasmanien. Aber auch in Australien kommt diese Baumfarn-Art sehr häufig in der freien Natur vor.


Tasmanischer Baumfarn-Tipps für den Gärtner
Tasmanischer Baumfarn und der Gärtner
In seiner natürlichen Umgebung kann der Tasmanische Baumfarn eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen. Er bevorzugt einen halbschattigen bis schattigen Standort ... nicht in die grelle Sonne stellen!

Wie der botanische Artname "antarctica" bereits andeutet, verträgt der Tasmanische Baumfarn durchaus ein paar Grad Frost - bis ungefähr -10 Grad ... Dennoch sollten der Stamm und der Wurzelbereich des Baumfarn im Winter gut vor dem Frost geschützt werden.

Als Kübelpflanze kann der Tasmanische Baumfarn im Winter jedoch auch prima im Wintergarten oder in der Wohnung einquartiert werden - aber auch im Keller oder in der Garage übersteht er den Winter anstandslos. In dunklen räumen werden die Wedel für den Winter abgeschnitten und der Stamm leicht feucht gehalten.

Baumfarne mögen es, wenn man ihnen das Wasser in den Wedeltrichter gießt. Sie lieben es, wenn das Wasser langsam an ihrem Stamm herunterläuft und ihn feucht hält. Könnten die Baumfarne frei wählen, würden sie stets kalkfreies Wasser (Regenwasser) bevorzugen. Sie sind außerdem sehr durstig und sollten daher mehrfach pro Woche gegossen werden!

Braune oder welke Wedel werden einfach weggeschnitten. Das fördert den Wachstum neuer Wedel.

Noch hübscher erscheinen die Baumfarne, wenn sie 1-2 x pro Monat mit organischem Flüssigdünger versorgt werden.






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Der exotische Baumfarn schafft eine tropische Atmosphäre in jedem Garten. Am besten gedeiht er an einem schattigen bis halbschattigen Standort. Der Baumfarn bevorzugt einen leicht saurem Boden. Im Winter sollte die Krone
vor Frost geschützt werden. Der Stamm wächst im Laufe der Jahre in die Höhe.

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* Gedeiht einfach
* Ausgewachsen 400 - 600 cm

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Die Anzucht dieser großartigen Pflanze mit ihrem starken Stamm und den graziösen Wedeln ist innerhalb des Hauses ganzjährig möglich.

Der antarktische Baumfarn sieht nicht nur urweltlich aus, sondern er stammt auch aus der Urzeit - einer Zeit als selbst die Antarktis noch dicht mit Wäldern besiedelt war. Die Pflanze gedeiht bei uns als Kübelpflanze, die mit wenig Licht auskommt und als sehr widerstandsfähig gilt. Ihr gefällt es sogar an Orten, an denen es für viele andere Arten schon viel zu dunkel wäre.

Im Gegensatz zu anderen Farnen bildet der Baumfarn nicht nur einen Blätterschopf, sondern gleichzeitig auch einen Stamm aus. In jungen Jahren wächst er allerdings sehr langsam.

Generell ist ein schattiger und windgeschützter Platz ideal für den Baumfarn. Im ersten Jahr sollte die Pflanze durchgehend im Gewächshaus oder Wintergarten gehalten werden.

Pflege: Am besten gedeiht der Baumfarn in humosem, schwachsaurem Boden mit einem pH-Wert von ungefähr 6. Der Boden sollte stets feucht, aber nicht nass gehalten werden. Auch ein Austrocknen schadet der Pflanze. Für ein gesundes Wachstum ist eine hohe Luftfeuchtigkeit notwendig. Jedoch sollte nicht die Pflanze selbst mit Wasser besprüht werden, sondern immer nur ihre unmittelbare Umgebung und der Stamm.

Schwach gedüngt werden sollte der Baumfarn im Zweiwochenrhythmus von Ende Mai bis September. Im Freien sollte der Baumfarn erst ab 9° Grad stehen.

Überwinterung: Der Baumfarn bevorzugt eine helle Überwinterungsmöglichkeit zwischen 5 und 17 Grad.

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Quellen und Weiterführende Literatur
» Kübelpflanzen





 
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