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« zurück Verstopfung (Obstipation)
Aus medizinischer Sicht spricht man von einer Verstopfung (Obstipation), » wenn 3 oder 4 Tage der Stuhlgang ausbleibt » wenn die Wurst zu hart und trocken ist Wegen der zuletzt genannten Eigenschaft sprach man im übrigen früher in Ärztekreisen passenderweise auch von "Hartleibigkeit" statt von Verstopfung. Die Wurst wiederum wird genau deswegen zu hart und zu trocken, weil sie eben zu lange im Darm herumlungert und der Körper ihr dort immer mehr Wasser entzieht. Und wenn du es dann endlich schaffst, ein paar Knübbelchen von dieser harten Wurst herauszupressen, kann es sein, dass diese Aktion auch noch höllisch weh tut. Wie äußert sich eine Verstopfung? Verstopfung führt zu Bauchschmerzen, Blähungen, Sehstörungen, Sexueller Unlust, Völlegefühl, Unwohlsein, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schmerzen beim Kötteln, ... Langfristig gesehen zieht eine ständige Verstopung jedoch noch eine drastische Anzahl weiterer zum Teil schwerwiegender Erkrankungen nach sich. Und der folgende Spruch hat daher seine volle Berechtigung: Der Tod lauert im Darm Die häufigsten Gründe für eine Verstopfung 1. Falsche Ernährung (zu wenig Ballaststoffe) 2. Falsches Trinkverhalten (zu wenig Wasser) 3. Chronischer Bewegungsmangel 4. Depressionen, seelische Konflikte Weitere - jedoch eher selten anzufindende - Ursachen für eine Verstopfung könnten auch mit einer Ernährungsumstellung, einem Klimawechsel, Krankheit, Bettlägerikeit oder organischen Erkrankungen zusammen hängen. Vorbeugung und Behandlung einer Verstopfung Am besten ist es natürlich, wenn du die oben genannten Punkte (mehr Ballaststoffe, mehr Flüssigkeitszufuhr, mehr Bewegung und seelische Ausgeglichenheit) irgendwie in den Griff bekommst, denn dann steht einer gesunden Darmtätigkeit in den meisten Fällen nichts mehr im Wege! Wenn das jedoch erstmal alles nichts hilft, solltest du auf gar keinen Fall gleich zu hammerharten Abführmitteln greifen, die bei langfristiger Einnahme wiederum ihrerseits zu anderen schwerwiegenden Erkrankungen führen können! Versuch's stattdessen erstmal mit ein paar harmlosen Varianten: » Trinken Trinken Trinken (mindestens 2 Liter täglich) » Buttermilch trinken » Sauerkrautsaft trinken » Trockenpflaumen oder Trockenfeigen futtern » Regelmäßig Gurken essen oder Gurkensaft trinken » 3-6 TL Leinsamen in Joghurt einrühren und aufessen » 1-2 Tassen Kaffee oder Espresso nach dem Essen trinken In den Kühlschränken meines Bekanntenkreises hat sich als Verdauungshilfe in letzter Zeit immer häufiger dieses Joghurt-Getränk Actimel (bekannt aus Funk und Fernsehen) breit gemacht. Ich hab's selbst auch schon ausprobiert und kann es wärmstens empfehlen. Vielleicht hilft's nicht bei jedem, aber ... Versuch macht klug ...
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