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Darf ich beim Fasten Fertigsuppe trinken statt frischer Gemüsebrühe?

Meine persönliche Meinung zu diesem Thema lautet: NEIN!!
Fertigsuppe, Tütensuppe, Pulversuppe & Co. sind nach meinem Dafürhalten keine Alternative zu einer frisch zubereiteten Gemüsebrühe! Schon gar nicht während einer Fastenkur!
Rezeptvorschläge für eine gesunde Gemüsebrühe findest du weiter unten ...
Drei Beweggründe sprechen deutlich für die frisch zubereitete Gemüsebrühe:
| Nutzen der Gemüsebrühe beim Fasten als Basenbildner | Bevor du dir Gedanken darüber machst, ob du während deiner Fastenkur frische Gemüsebrühe oder Pulversuppe trinken willst, solltest du dir klarmachen, warum überhaupt während einer Fastenkur eine Gemüsebrühe auf dem kargen Speiseplan steht. Es geht hier nämlich nicht nur um die Befriedigung deiner Gaumenfreuden, sondern die Suppe hat tatsächlich eine wichtige Aufgabe zu erfüllen:
Eine aus frischem Gemüse zubereitete Gemüsebrühe liefert dem Körper zahlreiche Vitamine und Mineralien und wirkt obendrein basisch im Körper.
Da es besonders in den ersten Tagen einer Fastenkur zu einem verstärkten Säureüberschuss kommen kann, wirkt die Basenbrühe (wie die Fasten-Gemüsebrühe auch in einigen Büchern genannt wird) ideal als ausgleichende Kraft.
Eine denaturierte Pulversuppe hingegen hat jedoch niemals die Kraft einer frisch zubereiteten Gemüsebrühe - auch wenn diese vielleicht kräftiger schmecken sollte ...
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| Schädliche Zusatzstoffe in der Fertigsuppe | Es gibt kaum eine Fertigbrühe, die nicht in irgendeiner Form Geschmacksverstärker, Aromen, Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder andere gemüsefremde Stoffe enthält.
All diese Zusatzstoffe sind Gift für unseren Organismus! Er kann mit diesen Substanzen nichts anfangen!
Beim Fasten wiederum geht es in erster Linie darum, den Körper von Giftstoffen, Ablagerungen und Schlacken zu befreien. Es ist also irgendwie sehr widersprüchlich, wenn wir unserem Körper während des Fastens gleich wieder neue Giftstoffe zuführen wollen.
Außerdem verstärken Geschmacksverstärker (Glutamat, etc.) nicht nur den Geschmack bestimmter Zutaten, sondern sie wirken ausgesprochen appetitanregend. Ein ständiger Appetit oder noch lästigeres Magenknurren sind jedoch beim Fasten ziemlich störend!
Geschmacksverstärker - obendrein auf einen leeren Magen genossen - verhindern zudem den Umstellungsprozess von der äußereren Ernährung auf die Ernährung von innen, was jedoch beim Fasten als einer der wichtigsten Prozesse angesehen wird. Erfolgt diese Umstellung nicht, empfindet der Betroffene das Fasten recht häufig als regelrechte Qual!
Zudem versaut man sich durch die ständige Verwendung von zugefügtem künstlichen Glutamat die sensiblen Geschmacksnerven und nimmt das natürliche Aroma von Lebensmitteln gar nicht mehr wahr.
Mal ganz davon abgesehen, dass es nach wie vor eine Reihe von Wissenschaftlern gibt, die davon überzeugt sind, dass eine hohe und ständige Verwendung von Glutamat auf Dauer das Gehirn schädigt. Informationen aus zahlreichen Büchern zum Thema Ernährungswissenschaft und anderen Publikationen haben mich völlig überzeugt, dass Glutamat nur noch suuuuuuperselten auf irgendwelchen Wegen Eingang in meinen Körper findet. Besonders zum Nachdenken animiert hat mich hier im übrigen das Werk von Hans-Ulrich Grimm: Die Ernährungslüge, dessen Lektüre ich nur jedem ans Herz legen kann, der ein bißchen aufmerksamer auf seine Gesundheit bedacht durch den Supermarkt schlendern möchte ...
Nachfolgend ein paar Internetseiten, die sich speziell mit dem Thema "Glutamat" auseinandersetzen:
» Glutamat fördert Völlerei und reduziert Hormon zur Fettverbrennung
» Der Geschmacksverstärker Glutamat kann Hirnzellen töten
» Gehirnzerstörer Natriumglutamat - Nervengift in Mensa-Essen!
» Informationen zu Alzheimer und Demenz
Freilich gibt es ebenso viele umfangreiche Studien, welche die Unbedenklichkeit von Glutamat beteuern. Bedenkt man den riesigen Absatzmarkt von künstlichem Glutmat, wundert mich das allerdings weniger ...
Ich spreche hier im übrigen nur von konzentriertem Glutamat in Fertigprodukten und nicht von natürlich vorkommenden Glutenen in der Nahrung ...
Ich vertrete jedenfalls die Meinung: Wenn es dann schon eine Pulversuppe sein muss, dann bitte eine ohne all diese Zusatzstoffe!
In Bioläden und Reformhäusern sowie bei einigen Onlineshops, z. B. bei amorebio.de gibt es durchaus Brühwürfel und Brühpulver, die keinerlei bedenkliche Zusatzstoffe enthalten.
Auch wenn diese Produkte vielleicht ein paar Cent mehr kosten als die mit Zusatzstoffen vollgepfropften Fertigsüppchen, sollte dir deine Gesundheit diesen Preis allemal wert sein ...
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Bevor du nun jedoch Günter, deinem inneren Schweinehund, den "faulen" Sieg überlässt, solltest du dir unbedingt auch noch den dritten Grund durchlesen, der gegen eine Fertigsuppe und für eine frisch zubereitete Gemüsebrühe spricht.
Ich denke, es geht nämlich bei dieser Frage gar nicht so sehr um eine Entscheidung für das Verhalten während der zeitlich begrenzten Fastenkur. Sondern es handelt sich hier vielmehr um eine Grundsatzentscheidung, die dein Essverhalten im Alltag betrifft.
Vermutlich würden die meisten Leute eine solche Frage gar nicht erst stellen, wenn sie im Alltag überwiegend gesunde und natürliche Lebensmittel bevorzugen würden.
| Auswirkungen von Fertiggerichten & Fastfood auf unser Essverhalten | Wer regelmäßig und in großen Mengen Fertiggerichte, Tütensuppen, Knabberzeug und Fastfood futtert, wird auf Dauer bequem, faul, dumm, gefräßig, süchtig, abhängig, fett und krank!
Die Versorgung unseres Körpers mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, etc. bleibt nämlich bei einer solchen Ernährung irgendwann auf der Strecke und führt über kurz oder lang zu Mangelerscheinungen und Fehlinterpretationen unserer Hungermeldezentrale im Gehirn.
Fasten beseitigt zwar kurzfristig ein paar Pfunde und lindert eine Zeitlang arge Hautprobleme und sicher auch diverse andere chronische Krankheiten. Viel wichtiger ist jedoch der Denkprozess, der bei vielen Leuten automatisch während des Fastens einsetzt: "Was-hab-ich-falsch-gemacht-und-wie-kann-ich-es-künftig-richtig-machen"
Dieser Denkprozess ist irre wichtig für einen dauerhaften Erfolg, denn sowohl Gewichtsprobleme als auch Hautprobleme sind in den meisten Fällen auf eben jene falsche, unnatürliche Ernährung zurückzuführen.
Wer nicht bereit ist, umzudenken und dauerhaft seine Ernährungsgewohnheiten zu verbessern, wird auch keine dauerhaften positiven Effekte durch eine Fastenkur erzielen können.
Eine selbst zubereitete Gemüsebrühe mit frischen Zutaten kann hierbei durchaus der erste Schritt zu einer gesunden Ernährung sein!
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| Rezeptvorschläge für eine frisch zubereitete Gemüsebrühe | Die Gemüsebrühe für deine Heilfasten-Kur soll natürlich nicht nur lecker schmecken, sondern deinem Körper viele Vitamine und Mineralstoffe liefern. Je frischer die Zutaten für die Gemüsebrühe sind - desto besser! Besuch' doch einfach mal den nächsten Bio-Bauern bei dir um die Ecke und kaufe dort das Gemüse für deine Gemüsebrühe ein - quasi frisch vom Feld.
Wichtig ist, dass du wirklich nur die Brühe löffelst, die durch das Kochen entsteht.
» Basenbrühe nach F.X. Mayr
» Karottenbrühe
» Kartoffelbrühe
» Selleriebrühe
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Was mich persönlich restlos von frisch zubereiteter Gemüsebrühe überzeugt hat, war die Lektüre der folgenden Bücher:
| Darf ich beim Fasten Fertigsuppe trinken statt frischer Gemüsebrühe? - Produkte und Dinge drumherum |
 
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Die Suppe lügt - Die schöne neue Welt des Essens Autor: Hans-Ulrich Grimm
Dies ist der bis in unsere Tage fortgeschriebene, fast schon legendäre Report über die Nahrungsmittelindustrie, eine Milliardenbranche. Ob beim Brot, beim Würstchen oder bei der Babynahrung: Längst sind unsere Sinne manipuliert und neu konditioniert - auf dem Weg zur vollsynthetischen Ernährung. Der Skandal hält an, und die Risiken kennt niemand.
Hans-Ulrich Grimm bringt in dieser aktualisierten Ausgabe viele neue Verbraucherdaten, fast unglaubliche Täuschungsmanöver der Nahrungsmittelindustrie, die zunehmend global agiert. Alle wichtigen Informationen über einen der wichtigsten gesellschaftlichen Bereiche, die sonst nur wenige Insider kennen, sind hier, sorgfältig recherchiert, nachzulesen.
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Die Ernährungslüge Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt ...
Autor: Hans-Ulrich Grimm
Voller Bauch, leeres Hirn
Da haben »Hirnkiller« leichtes Spiel: Zusatzstoffe wie Glutamat oder Aspartam, aber auch Farbstoffe und Gifte aus der Landwirtschaft führen vermehrt zu Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose. Ein brisantes Buch über den Einfluss der Ernährung auf Intelligenz und Psyche.
Nicht immer ist bei industrieller Kost drin, was draufsteht. So werden zum Beispiel Nahrungsmitteln lebenswichtige Stoffe entzogen, die wir für unsere grauen Zellen brauchen, dafür werden Chemikalien eingebaut, die dem Gehirn schaden. Oft nur deshalb, um die Produkte für den Supermarkt länger haltbar zu machen. Hans-Ulrich Grimm klärt über Risiken und Gefahren der schönen neuen Nahrungswelt auf. Er zeigt, wie schon eine einzige Mahlzeit unsere Hirntätigkeit beeinflussen kann, welch fatale Wirkung Glutamat und Farbstoffe haben und warum Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson immer häufiger mit der schlechten Qualität unseres Essens in Verbindung gebracht werden.
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Aus Teufels Topf » Die neuen Risiken beim Essen
Autor: Hans-Ulrich Grimm
Die in vielen Supermarktlebensmitteln enthaltenen chemischen Aromastoffe können Übergewicht hervorrufen. Auch andere Lebensmittelzusätze, wie die in Limonaden und vielen Fertiggerichten enthaltene Zitronensäure, führen zu bislang nicht bekannten Gesundheitsrisiken. Dies berichtet der Fachjournalist und ehemalige Spiegel-Redakteur Hans-Ulrich Grimm.
Grimm bezieht sich dabei auf bislang nicht veröffentlichte Untersuchungen. So hätten beispielsweise Tierversuche ergeben, daß Hunde und Katzen von Futter, das künstlich aromatisiert war, deutlich mehr fressen als vom Normalfutter. Auch Ferkel hätten in mehreren Fütterungsversuchen mit aromatisiertem Futter weit schneller an Gewicht zugelegt.
Dass die Aromastoffe bei Menschen ähnlich wirken, räumt laut Grimm auch die Aromaindustrie ein: "Gesundheitsschäden, die auf dem Verzehr aromatisierter Lebensmittel beruhen", so der zuständige Industrieverband, seien "bislang nicht bekannt geworden, sieht man vom Übergewicht ab."
Diese Geschmacksstoffe sind weit verbreitet: Die Hälfte dessen, was der deutsche Durchschnittsbürger verzehrt, ist nach Grimms Angaben künstlich aromatisiert. Gefahren drohten darüber hinaus durch andere Zusätze, wie etwa Zitronensäure in Limonaden: So beobachteten Zahnärzte in ihren Praxen vor allem bei Kindern neuartige Zahnschäden, sogenannte "Erosionsschäden", die durch übermäßigen Konsum solcher Säuren hervorgerufen würden. Auch die Knochen könnten angegriffen werden. Die Mediziner forderten, Grimm zufolge, deshalb Warnhinweise auf zitronensäurehaltigen Produkten.
Zitronensäure ist einer der wichtigsten Zusatzstoffe der Lebensmittelindustrie, europaweit werden jährlich 300.000 Tonnen verarbeitet. Neben Limonaden enthalten auch viele Fertiggerichte die Substanz, die für frischen, spritzigen Geschmack sorgen und auch zur Konservierung dienen soll.
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