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« zurück Pflaumensaft
Nicht alles, was eine leicht abführende Wirkung mit sich bringt, muss gleichzeitig unangenehm schmecken. Eine wohlschmeckende, sanfte Form der Darmentleerung bietet während des Fastens zum Beispiel auch der Pflaumensaft. Die Pflaume ist ein mildes und verträgliches Abführmittel, das sich auch zur Gewichtsreduktion empfiehlt, denn keine andere Frucht hat eine derartige vergleichbare Wirkung. Die Wirkstoffe der Pflaume unterstützen Leber und Nieren, wirken fiebersenkend, beugen Arterienverkalkung vor, helfen bei Erschöpfungszuständen und gelten als sehr stoffwechselanregende Kost bei Patienten, denen der Arzt eine kalorien- und kochsalzarme Diät verschrieben hat. (Lothar Bendel - Das große Früchte- und Gemüselexikon) Eine kleine Menge Saft (ca. 250 ml) pro Fastentag wird ohnehin von den meisten Fastenbuch-Autoren empfohlen, um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und den Säure-Basen-Haushalt im Körper auszugleichen. » siehe Welche Saftsorten darf ich trinken und wieviel? ... da bietet es sich doch förmlich an - statt der harten Abführmethoden (Bittersalz, Glaubersalz, etc. ...) - alle zwei Tage auf ein Gläschen Pflaumensaft zurückzugreifen. Und da mittlerweile eine ganze Reihe von Leuten hier im Forum von ihren positiven Erfahrungen mit dem Pflaumensaft als Abführhelferchen berichtet haben, finde ich, sollte dieser mit Recht in die Reihe der milden Abführmittel während der Fastenzeit aufgenommen werden - auch wenn er eigenartigerweise in der mir bekannten Fastenliteratur bislang nicht aufgetaucht ist.
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