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« zurück Was kann ich gegen Mundgeruch beim Fasten unternehmen?
Eins mal vorneweg: Nicht jeder Mensch, der fastet, bekommt zwangsläufig Mundgeruch. Es ist gibt durchaus viele viele Fastende, die damit überhaupt gar keine Probleme haben. Raucher sind zwar häufiger während des Fastens vom Mundgeruch betroffen als Nichtraucher, aber auch hier gibt es keine generell gültige Mundgeruchgefahr. Unser Körper scheidet während einer Fastenkur große Mengen an Giftstoffen aus. Dies geschieht zum größten Teil über den Darm und die Blase. Doch unsere Haut und auch die Schleimhäute im Mund können ebenfalls von unserem Körper als Ausgang für Giftstoffe verwendet werden, wenn die Hauptausgangsschleusen (Blase und Darm) nicht häufig genug geöffnet werden. Und das kann dann dazu führen, dass in Verbindung mit dem Speichel aus dem Mund ein verfaulender und verwesender Geruch entweicht. Damit sich während deiner Fastenkur die Menschen in deiner unmittelbaren Umgebung nicht unangenehm angehaucht von dir abwenden oder gar entrüstet die Nase rümpfen, gibt es glücklicherweise ein paar Tipps mit deren Hilfe du deinen Atem von vorneherein frisch halten kannst oder ihn bei Bedarf zumindestens für eine Zeit lang wieder auffrischen kannst.Viel trinken - Das Ahhh und Ohhhh des Fastens Generell ist es wichtig, dass du während der Heilfastenkur VIEL trinkst! Drei Liter - gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt - sollten es schon sein, denn dann kann ein Großteil der Giftstoffe problemlos über den Urin ausgeschieden werden. Wenn du zu wenig trinkst oder in zu großen Abständen, versucht dein Körper halt die Giftstoffe auf einem anderen Wege loszuwerden - zum Beispiel über deine Mundschleimhäute. Es gibt im übrigen auch bestimmte Tee-Sorten, die einen angenehmen Atem unterstützen können. Dazu zählen zum Beispiel Fenchel und Anis. Viel Bewegung an der frischen Luft Nicht nur prima für deine Fitness, sondern auch ideal für einen frischen Atem: Eine tägliche Wanderung durch die Natur - durch Wälder, über Felder, am See entlang oder duch den Sand am Meer. Atme dabei kräftig durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus ... dann kannst du regelrecht spüren, wie sich dein "Mief" im Wind verliert und du dich von Schritt zu Schritt frischer fühlst. Gleichzeitig spornst du durch die Bewegung natürlich auch deine Haut an, Giftstoffe schwitzenderweise nach außen zu stoßen, so dass deine Mundschleimhäute immer weniger mit der Giftentsorgung zu tun haben. ![]() Öfter mal die Zähne putzen Putz dir einfach häufiger zwischendurch am Tag die Zähne und bürste dabei auch die Zunge leicht ab. Es gibt sogar extra Zungenschaber, mit denen du den muffigen Belag von der Zunge schaben kannst. Damit es dabei geschmacklich nicht langweilig wird, könntest du zum Beispiel auch während des Fastens die geschmackliche Vielfalt der verschiedensten Zahnpasta-Sorten ausprobieren. Und warum solltest du nicht mal wieder die Kinderzahnpasta mit dem herrlichen Erdbeergeschmack testen? Wer sagt, dass die nur Kinder benutzen dürfen? Immer mal wieder gurgeln und Mund ausspülen Eine Mundspülung kann ebenfalls den Mundgeruch für einige Zeit vertreiben. Hierzu benötigst du lediglich etwas Wasser mit einem Tropfen japanischem Heilpflanzenöl. Mit dieser Mischung gurgelst ein wenig herum und spuckst das Ganze dann wieder aus.Zusatznutzen: Sollte deine Nase verstopft sein, so ist sie das nach dieser Aktion mit Sicherheit auch nicht mehr ;-) Halte ein paar Zitronen-Spalten griffbereit Sauge zwischendurch mal eine Zitronenspalte aus. Das macht nicht nur lustig, sondern verbessert auch für kurze Zeit deinen Atem. Du kannst auch deine Trinkwasser-Ration mit einer frisch gepressten Zitrone aufpäppeln. Das ist dann nicht gleich so extrem sauer wie der Biss in die Zitronenspalte und vertreibt trotzdem den schalen, stinkigen Geschmack aus dem Mund ;-) ACHTUNG -- ACHTUNG -- ACHTUNG ![]() Kaugummi-Kauen gegen den eventuell auftretenden Mundgeruch ist eine gaaaaanz schlechte Idee !!! 1. Durch die Kaubewegung sendest du Signale an deinen Magen, die da lauten "Achtung, Futter naht". Daraufhin schmeisst dein Magen seine Motoren an und geht in Startposition, um das Futter zu verarbeiten. Beim Kaugummi-Kauen wird er nach einer Weile feststellen, dass da nicht wirklich Futter kommt und dann wird er grumpfig, weil er sich veräppelt fühlt und fängt an zu knurren. Durch das Knurren bekommt dann dein Gehirn die Nachricht: "Ich habe Hunger Hunger Hunger, habe Hunger Hunger Hunger - gib' mir jetzt gefälligst Futter". Na ... und mit dem Gefühl möchtst du während des Fastens nicht wirklich durch die Gegend laufen - oder?2. Kaugummis enthalten dermaßen viele synthetische Stoffe, dass sie mit dem Sinn einer Heilfastenkur so rein gar nichts mehr zu tun haben. Schliesslich willst du ja mit dem Fasten deinen Körper entlasten, entschlacken, entgiften und reinigen. Da macht es nicht wirklich Sinn, die nächsten unnatürlichen Stoffe in dich hineinzubefördern, die dann auch noch obendrein so richtig freie Bahn haben, um ihr Unwesen zu treiben, weil keine anderen Nahrungsmittel sie dabei stören.
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![]() www.fastenkur.at ![]() www.fastenwandern-auf-mallorca.de ![]()
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